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Blower Door

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Was ist ein Blower Door Test

Blower-Door-Test-Luftdichtheit von Gebäuden mit der Differenzdruck-Messung nach DIN EN 13829

„Wir sind zertifiziert nach ISO 20807, sowie beim Fachverband für Luftdichtheit zertifizierter Prüfer der Gebäudeluftdichtheit im Sinne der EnEV.”

Blower-DoorMit dem Blower-Door-Test lässt sich die Luftdichtheit von Gebäuden zuverlässig messen, Leckagen bereits während der Bauphase feststellen und nach der Beseitigung der Schwachstellen die Qualität aller Maßnahmen zur Abdichtung der Gebäudehülle begutachten und dokumentieren.

Es wird dabei ermittelt wie oft das Luftvolumen des Gebäudes bei einem bestimmten Unterdruck (i.d.R. 50 Pascal, entspricht einem Winddruck von ca. 4-5 Beaufort) pro Stunde ausgetauscht wird.

Blower-Door Schema und MessprinzipUm diesen Differenzdruck aufzubauen wird in den Rahmen einer Außentüre die sogenannte BlowerDoor eingesetzt. Diese besteht aus einem individuell anpassbaren Aluminiumrahmen, der mit einer luftdichten Nylonplane bespannt ist. In einer Öffnung der Plane sitzt ein Ventilator mit variabler Drehzahlregelung. Messstellen zur Ermittlung des Außen- und Innendrucks und des Druckabfalls in der Ventilatoreinlaufdüse vervollständigen den Messaufbau.

Um nun eine gewünschte Druckdifferenz zwischen Gebäudeinnen- und Außenseite aufrecht zu erhalten, muss der Ventilator einen bestimmten Volumenstrom aus dem Gebäude "saugen", dieser entspricht dem Leckagevolumenstrom der an sämtlichen Fehlstellen von außen in das Gebäude einströmt. Der Quotient aus dem gemessenen Volumenstrom und dem beheizten Gebäudevolumen wird als Luftwechselrate n bezeichnet.

pdfAuftragsformular Blower Door 2014

Ablauf einer Blower-Door-Messung

  1. Gebäudedurchgang
  2. Temporäre Abdichtung von sichtbaren und bekannten Leckageöffnungen
  3. Einbau/Aufbau des Blower-Door-Messsystems
  4. Aufbau eines konstanten Unterdruck mit 50 Pascal
  5. Leckageortung mit Anemometer, Infrarot-Kamera oder Kunstnebel
  6. Messreihe nach DIN EN 13829
  7. Aushändigung des Prüfbericht / Zertifikat

Aufbau/Einbau der Messeinrichtung

Blower-Door Messeinrichtung in einer TerrassentürBlower-Door Messeinrichung in einer Terrassentür - innen

Nach DIN EN 13829 sollte die BlowerDoor im Erdgeschoss eingbaut werden, hier z.B. in einer Terrassentür.

Randbedingungen zur Messung

Um eine ordnungsgemäße Messung zu gewährleisten, sollte der Baubetrieb für etwa eine Stunde ruhen. Im Interesse einer ausreichenden Messgenauigkeit kann der Test nicht an Tagen mit windigem Wetter durchgeführt werden.

Wann sollte gemessen werden?

Die Blower-Door-Messung nach DIN EN 13829 kann erst stattfinden, nachdem die Gebäudehülle des zu untersuchenden Gebäudes oder Gebäudeteils fertiggestellt ist. Die nach EnEV vorgeschriebene Messung müssen der Norm entsprechen, also nach Fertigstellung der Gebäudehülle.

Hinweis: Durch eine vorgezogene Messung zur Qualitätssicherung können Undichtigkeiten in der Gebäudehülle einfach nachgebessert werden.

Zertifikat/Prüfbericht

Ihre Blower-Door-Messung wird mit einem Zertifikat sowie einem Prüfbericht bestätigt. Dies gibt an, ob Ihr Gebäude die zulässigen Grenzwerte für Luftdichtheit nach DIN 4108-7, sowie der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfüllt.

Zusätzlich kann dem Blower-Door-Zertifikat eine Bild- und Thermografiedokumentation der Leckagen beigefügt werden.

Die DIN EN 13829 unterscheidet zwei Arten der Messung:

Gebäudedichtheitsprüfung - Typ A

  • Gebäude wird im Nutzungszustand (bezugsfertig) einer Dichtheitsprüfung unterzogen
  • Die energetische Qualität wird ermittelt
  • Nachträgliche Abdichtungen können hierbei nur noch schlecht durchgeführt werden

Gebäudedichtheitsprüfung - Typ B

  • Die Gebäudehülle muß fertiggestellt sein für die Abnahmemessung nach EnEV
  • Die Qualität der Gebäudehülle soll untersucht werden
  • Absichtlich vorhandene Öffnungen werden geschlossen oder abgedichtet

Vorteile einer luftdichten Gebäudehülle

  • Reduzierung des Heizenergieverbrauchs
  • Optimale Betriebsbedingungen für Lüftungsanlagen
  • EnEV honoriert Dichtheitsgeprüfte Gebäude
  • Vermeidung des Feuchteertrags in die Konstruktion und damit verbundenen Fäulnis und Schimmelbildung
  • Erhaltung des Dämmwertes in der Gebäudehülle (eine Fuge von 1mm breite und 1m länge verringert den Dämmwert der betroffenen Bauteilfläche um 35 bis 65%)
  • Vermeidung von unangenehmer Zugluft
  • Verhinderung des Eintrages von Luftschadstoffen in die Raumluft
  • Verbesserung des Schallschutzes durch Ausschaltung des Luftschalls
  • Erhöhung der Effektivität von Abluftanlagen
  • Verringerung der Gefahr der Brandübertragung und Verhinderung von Rauchgaseintrag
  • Qualitätsnachweis gegenüber dem Kunden/Investor
  • Verkaufsargument durch Qualitätsnachweis

 

 

 Luftdichtigkeit in der EnEV 2009 (Energieeinsparverordnung)

§ 6
Dichtheit, Mindestluftwechsel

(1) Zu errichtende Gebäude sind so auszuführen, dass die wärmeübertragende Umfassungsfläche einschließlich der Fugen dauerhaft luftundurchlässig entsprechend den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist. Die Fugendurchlässigkeit außen liegender Fenster, Fenstertüren und Dachflächenfenster muss den Anforderungen nach Anlage 4 Nr. 1 genügen. Wird die Dichtheit nach den Sätzen 1 und 2 überprüft, kann der Nachweis der Luftdichtheit bei der nach § 3 Abs. 3 und § 4 Abs. 3 erforderlichen Berechnung berücksichtigt werden, wenn die Anforderungen nach Anlage 4 Nr. 2 eingehalten sind.

(2) Zu errichtende Gebäude sind so auszuführen, dass der zum Zwecke der Gesundheit und Beheizung erforderliche Mindestluftwechsel sichergestellt ist.

§ 3
Anforderungen an Wohngebäude

(1) Zu errichtende Wohngebäude sind so auszuführen, dass der Jahres-Primärenergiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Kühlung den Wert des Jahres-Primärenergiebedarfs eines Referenzgebäudes gleicher Geometrie, Gebäudenutzfläche und Ausrichtung mit der in Anlage 1 Tabelle 1 angegebenen technischen Referenzausführung nicht überschreitet.

(2) Zu errichtende Wohngebäude sind so auszuführen, dass die Höchstwerte des spezifischen, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogenen Transmissionswärmeverlusts nach Anlage 1 Tabelle 2 nicht überschritten werden.

(3) Für das zu errichtende Wohngebäude und das Referenzgebäude ist der Jahres-Primärenergiebedarf nach einem der in Anlage 1 Nummer 2 genannten Verfahren zu berechnen. Das zu errichtende Wohngebäude und das Referenzgebäude sind mit demselben Verfahren zu berechnen.

§ 4
Anforderungen an Nichtwohngebäude

(1) Zu errichtende Nichtwohngebäude sind so auszuführen, dass der Jahres-Primärenergiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung, Kühlung und eingebaute Beleuchtung den Wert des Jahres-Primärenergiebedarfs eines Referenzgebäudes gleicher Geometrie, Nettogrundfläche, Ausrichtung und Nutzung einschließlich der Anordnung der Nutzungseinheiten mit der in Anlage 2 Tabelle 1 angegebenen technischen Referenzausführung nicht überschreitet.

(2) Zu errichtende Nichtwohngebäude sind so auszuführen, dass die Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten der wärmeübertragenden Umfassungsfläche nach Anlage 2 Tabelle 2 eingehalten werden.

(3) Für das zu errichtende Nichtwohngebäude und das Referenzgebäude ist der Jahres-Primärenergiebedarf nach einem der in Anlage 2 Nr. 2 oder 3 genannten Verfahren zu berechnen. Das zu errichtende Nichtwohngebäude und das Referenzgebäude sind mit demselben Verfahren zu berechnen.

Anlage 4 (zu § 6)
Anforderungen an die Dichtheit und den Mindestluftwechsel
2 Nachweis der Dichtheit des gesamten Gebäudes

Wird bei Anwendung des § 6 Absatz 1 Satz 3 eine Überprüfung der Anforderungen nach § 6 Abs. 1 durchgeführt, darf der nach DIN EN 13 829 : 2001-02 bei einer Druckdifferenz zwischen innen und außen von 50 Pa gemessene Volumenstrom - bezogen auf das beheizte oder gekühlte Luftvolumen - bei Gebäuden

    • ohne raumlufttechnische Anlagen 3,0 h-1 und
    • mit raumlufttechnischen Anlagen 1,5 h-1

nicht überschreiten.

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