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Neuseeland Tag 2: Mein letzter Arbeitstag

Mein letzter Arbeitstag begann mit einem sehr leckeren Frühstück, bevor es heute Morgen mit einer der Auftraggeberinnen, Nicole Taylor, von New Plymouth nach Opunak ging.

Das liegt ca. 2,5 Stunden südlich von New Plymouth in der  Nähe vom Mount Taranaki, der durch Filme wie „Herr der Ringe“ oder „The Last Samurai“ bekannt wurde. Nachdem beim Frühstück noch einige Wolken die Sonne verdeckten, zeigte sie sich bei unserer Ankunft umso mehr.

Meine heutige Aufgabe bestand darin, einen weiteren Serverraum auf einen möglichen Einbau einer Sauerstoffreduzierungsanlage hin zu prüfen. Klingt erstmal kompliziert, ist es aber gar nicht: In z. B. Serverräumen wäre es fatal, wenn ein ausbrechendes Feuer mit Löschmitteln gelöscht werden müsste, da dadurch die gesamte Technik zerstört werden würde. Daher werden Anlagen eingesetzt, die die Raumluft mit Stickstoff anreichern und somit den Sauerstoffgehalt auf unter 15% senken. Somit hat Feuer erst überhaupt keine Möglichkeit mehr auszubrechen.

Im ersten Schritt habe ich einen Blower Door Test durchgeführt, um mögliche Leckagen bzw. Undichtigkeiten im Serverraum zu orten. Denn nur ein Raum mit einer gewissen Dichtigkeit kann dafür sorgen, dass eine solche Sauerstoffreduzierungsanlage einwandfrei funktioniert und die Stickstoffzufuhr regeln kann.  Im Anschluss an die Messungen konnte ich sogar schon erste Vorschläge zum Abdichten geben, obwohl es in vielen Fällen gar nicht so einfach ist, da sich die meisten Leckagen in schlecht erreichbaren Raumecken befinden.

Nach dieser Messung ging es noch einmal 3,5 Stunden weiter südlich nach Whanganui zum letzten Projekt unserer Australien -und Neuseelandreise: Begutachtung und Prüfung eines weiteren Serverraums auf Dichtigkeit. Was mich dort erwartet hat, war allerdings nicht so erfreulich. Nach meiner ersten Begutachtung musste ich leider feststellen, dass sich das Abdichten dieses Raums nicht mehr gelohnt hätte und der Aufwand viel zu groß gewesen wäre. Aber wir wären ja nicht die Experten, wenn wir nicht auch für solche Fälle die passende Lösung finden würden :-) ! Zum Beispiel gibt es in diesem Fall die Raum-in-Raum Variante, bei der in einen bestehenden Raum ein Raum aus luftdichten und hitzebeständigen Materialien gebaut wird. Oft wird diese Technik auch einfach angewendet, um einen Raum zu verkleinern und damit eine Leistungsschwächere Anlage verwenden zu können.

Nach unserer Abschlussbesprechung ging es nach einem langen Tag zurück in die neuseeländische Hauptstadt Wellington, von der ich morgen früh um 4.30 Uhr meine Rückreise nach Deutschland starte.

Bis dahin ganz viele sonnige Grüße aus der Ferne!

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Neuseeland Tag 2: Mein letzter Arbeitstag

Mein letzter Arbeitstag begann mit einem sehr leckeren Frühstück, bevor es heute Morgen mit einer der Auftraggeberinnen, Nicole Taylor, von New Plymouth nach Opunak ging.

Das liegt ca. 2,5 Stunden südlich von New Plymouth in der  Nähe vom Mount Taranaki, der durch Filme wie „Herr der Ringe“ oder „The Last Samurai“ bekannt wurde. Nachdem beim Frühstück noch einige Wolken die Sonne verdeckten, zeigte sie sich bei unserer Ankunft umso mehr.

Meine heutige Aufgabe bestand darin, einen weiteren Serverraum auf einen möglichen Einbau einer Sauerstoffreduzierungsanlage hin zu prüfen. Klingt erstmal kompliziert, ist es aber gar nicht: In z. B. Serverräumen wäre es fatal, wenn ein ausbrechendes Feuer mit Löschmitteln gelöscht werden müsste, da dadurch die gesamte Technik zerstört werden würde. Daher werden Anlagen eingesetzt, die die Raumluft mit Stickstoff anreichern und somit den Sauerstoffgehalt auf unter 15% senken. Somit hat Feuer erst überhaupt keine Möglichkeit mehr auszubrechen.

Im ersten Schritt habe ich einen Blower Door Test durchgeführt, um mögliche Leckagen bzw. Undichtigkeiten im Serverraum zu orten. Denn nur ein Raum mit einer gewissen Dichtigkeit kann dafür sorgen, dass eine solche Sauerstoffreduzierungsanlage einwandfrei funktioniert und die Stickstoffzufuhr regeln kann.  Im Anschluss an die Messungen konnte ich sogar schon erste Vorschläge zum Abdichten geben, obwohl es in vielen Fällen gar nicht so einfach ist, da sich die meisten Leckagen in schlecht erreichbaren Raumecken befinden.

Nach dieser Messung ging es noch einmal 3,5 Stunden weiter südlich nach Whanganui zum letzten Projekt unserer Australien -und Neuseelandreise: Begutachtung und Prüfung eines weiteren Serverraums auf Dichtigkeit. Was mich dort erwartet hat, war allerdings nicht so erfreulich. Nach meiner ersten Begutachtung musste ich leider feststellen, dass sich das Abdichten dieses Raums nicht mehr gelohnt hätte und der Aufwand viel zu groß gewesen wäre. Aber wir wären ja nicht die Experten, wenn wir nicht auch für solche Fälle die passende Lösung finden würden :-) ! Zum Beispiel gibt es in diesem Fall die Raum-in-Raum Variante, bei der in einen bestehenden Raum ein Raum aus luftdichten und hitzebeständigen Materialien gebaut wird. Oft wird diese Technik auch einfach angewendet, um einen Raum zu verkleinern und damit eine Leistungsschwächere Anlage verwenden zu können.

Nach unserer Abschlussbesprechung ging es nach einem langen Tag zurück in die neuseeländische Hauptstadt Wellington, von der ich morgen früh um 4.30 Uhr meine Rückreise nach Deutschland starte.

Bis dahin ganz viele sonnige Grüße aus der Ferne!